UNSER SERVICE

Druckvorstufe

Ein perfektes Endprodukt setzt eine erfahrene Druckvorstufe voraus. Sie prüft die Daten unserer Kunden und bereitet sämtliche Daten für den Druckprozess auf. Unser Prepress-Prozess umfasst

  • Satzerstellung
  • Farbproofs
  • CTP-Datenaufbereitung
  • Kontrolle des digitalen Druckbogens
  • Druckplattenbelichtung
  • CIP4-Datenübermittlung für Druckmaschinen

Hier einige Hinweise, die uns helfen, Ihr Druckprodukt optimal auf den Weg zu bringen:

Speichern Sie bitte Ihre Dateien so einfach wie möglich. Löschen Sie nicht verwendete Farben, Ebenen, Pfade usw. Farbige Abbildungen sollten vorzugsweise als TIFF oder EPS (bitte keine JPG-komprimierten EPS-Dateien) im CMYK-Modus und mit 300 dpi (120 Pixel/cm) bei 100 % Formatgröße abgespeichert werden. Strichscans benötigen eine Auflösung von 1200 dpi.

Achten Sie darauf, dass im Dokument alle Farben in CMYK angelegt sind – es sei denn, Sie möchten mit Sonderfarben drucken lassen!

Legen Sie die Seiten innerhalb eines Dokuments als Einzelseiten an, nicht als Doppelseiten oder gar einzelne Dokumente. In jedem Fall ist es empfehlenswert, dem Auftrag ein farbverbindliches digitales Proof beizufügen, mit dem wir beim Druck die Farben und im Vorwege das Formproof steuern können.

Auftragsmanagement 

Unser standardisiertes Auftragsmanagement garantiert den perfekten Durchlauf der Produkte von Angebotsabgabe bis zur Abrechnung. Die geeigneten Materialien müssen zum richtigen Zeitpunkt unter Sicherstellung ausreichender Kapazitäten zur Verfügung stehen. Die einzelnen Arbeitsschritte sind einer Terminabstimmung und Qualitätskontrolle unterworfen. Unseren Kunden bieten wir optional die Druckabnahme an der Maschine an. Gemeinsam wählen wir die geeigneten Transportwege und sichern Transparenz in allen Stufen zu.

Allgemeine Dienstleistungen

Auf Wunsch lagern wir Drucksachen unserer Kunden professionell ein und liefern diese je nach Abforderung partiell aus. In unserem Werk in Dassow sind moderne Hochregale auf mehr als 1.000 m² Grundlagerfläche vorhanden. Sofern erwünschte Leistungen einmal nicht durch unser Haus erbracht werden können, steht ein eingespieltes Business-Netzwerk in der Region zur Verfügung. Bei Bedarf vermitteln wir auch Werbeagenturen und Fachexperten rund um das Thema Druck. Unser effektives Reklamationsmanagement sichert den gesamten Fertigungsprozess ab.

Versand & Logisitk

Wir versenden grundsätzlich innerhalb 24 Stunden – auch international. Um Ihre Produkte schnell, zuverlässig und kostengünstig an den Bestimmungsort zu bringen, arbeiten wir eng mit verschiedenen Speditionen zusammen. Wir wählen den jeweils geeigneten Transporteur aus und verlieren dabei nie den Kostenfaktor aus den Augen. Optional versenden wir auch direkt zu den Auslieferungskunden unserer Auftraggeber. Eine Selbstabholung ist selbstverständlich möglich.

PROZESS & GLOSSAR

Hier finden Sie kurze Infos zu den wichtigsten Fachbegriffen

DRUCK

Wichtigstes Flachdruckverfahren. Die in der Druckvorstufe vorbereitete Druckplatte, die in nicht druckenden Bereichen keine Druckfarbe annimmt, dient als Druckform und wird in der Druckmaschine auf den Plattenzylinder gespannt. Nach dem Feuchten und Einfärben wird das „Bild“ auf den Gummizylinder abgesetzt (engl. Set off), der dann indirekt den Druck auf das Papier überträgt.
Digitaldruck (auch kurz Digidruck) bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker, der für hohe Auflagenzahlen konstruiert ist. Auch andere Verfahren finden Verwendung, beispielsweise Tintenstrahldruck für großformatige Plakate und Poster.
Der Hybriddruck ist die Kombination zweier Drucktechnologien in einem Druckauftrag.
Im Offsetdruck wird in hoher Auflage und höchster Qualitatät kostengünstig produziert.
Im 2. Durchlauf ermöglicht der Laserdruck eine für den Kunden relevante und personalisierte Botschaft auf jeder einzelnen Seite.

VEREDLUNG

Mit dieser Technik bekommt das Papier unmittelbar nach dem Farbauftrag „inline“ entweder einen bestimmten Glanz, eine Struktur oder vorab definierte Effekte, die es in seiner ursprünglichen, unbearbeiteten Form nicht besitzt. Wird häufig eingesetzt, um die Bedruckstoffe vor oberflächlichen Schäden (Kratzer, Schlieren) zu schützen
Die Papierveredelung durch UV-Lackierung erfolgt durch den Auftrag von glänzenden oder matten Lacken, meistens im Siebdruckverfahren. Diese können entweder zum einen flächendeckend, zum anderen partiell – sprich, nur auf bestimmten Stellen einer Fläche – aufgetragen werden. In der Papierveredelung werden zudem eine Vielzahl von so genannten Sonderlacken eingesetzt. Dem Lack ist dabei meist eine Substanz beigemischt, die gezielt für eine gewünschte Wirkung sorgt.
Verbinden mehrerer Lagen gleicher oder verschiedener Materialien (meist Folien) mit Hilfe geeigneter Kaschiermittel, um auf ein Material eine Schützende oder dekorative Schicht (matt oder glänzend) aufzutragen oder eine Addierung günstiger Materialeigenschaften zu erzielen.
Drucktechnisch dekorative Aufwertung einer Drucksache mittels Folien, deren Beschichtung (z. B. Metallic-Farben) durch Druck und Hitze Herausgelöst und auf Papier bzw. den Karton gepresst werden. Oft auch in Verbindung mit Prägedruck angewandt.
Auch Blinddruck, ist ein Druckumformungsverfahren, bei dem durch einen profilierten Stempel (Matrize) vielfach mit Gegenform (Patrize), Zeichen oder Strukturen in die Papieroberfläche eingedrückt werden, um ein besonderes, veredelndes Oberflächenfinish zu erzielen.

VERARBEITUNG

Scherschneiden von Flachteilen aus Papier und Karton mit einer Presse oder auf Schlag und einem Schneidwerkzeug. Beim Bandstahlschnitt werden gebogene Kohlenstoffstahlbänder (Schneidlinien) in vorgeschlitzte Platten eingesetzt. Die Räume zwischen den Schneidlinien sind mit Gummi gefüllt um das Auswerfen des Stanzgutes zu ermöglichen.
Die Nut ist in der Technik eine längliche Vertiefung. Papiertechnisch ist die Nutung eine verdichtete Vertiefung, damit Papier beim Falzen nicht bricht.
Buchbinderischer Arbeitsgang in der Broschur- und in der Faltschachtelproduktion. Mittels Rillmaschine wird eine linienförmige Stoffverdrängung (ähnlich der Nutung) mit Drückwerkzeugen realisiert, um eine Materialbiegefähigkeit zu schaffen. 
Gestanzte Lochung oder Schlitzung dünner Materialien wie Papier oder Karton zum Abtrennen eines Blattes oder Blattteiles.

a) Parallelfalze

Bei der einfachsten Form, dem Parallelfalz, verlaufen alle Falze parallel. Zu den Parallelfalzen gehören der Wickelfalz, der Altarfalz, der Leporellofalz und der Parallelmittenfalz. Parallelfalze finden häufig bei einfachen Werbedrucksachen Anwendung.

b) Wickelfalz

Der Wickelfalz ist eine Form des Parallelfalzes, bei der zwei oder mehrere gleich breite Teile des Falzbogens ohne Richtungswechsel um ein Bogenteil gefalzt werden. Dadurch, dass die Falzung jeweils in die gleiche Richtung geht, ergibt sich die namensgebende Wicklung. Bei zwei parallelen Falzungen ergeben sich aus einem Falzbogen 3 Blatt bzw. 6 Seiten. Man spricht hier von einem Zweibruch-Wickelfalz. Ein Dreibruch-Wickelfalz ergibt 4 Blatt bzw. 8 Seiten usw.

c) Altarfalz (Fensterfalz)

Der Altarfalz, seltener auch Fensterfalz genannt, verdankt seinen Namen der Ähnlichkeit zu dreiteiligen Flügelaltären in Kirchen. Bei dieser Form des Parallelfalzes werden die äußeren Teile des Falzbogens ohne Überlappung nach innen gefalzt. Der Altarfalz hat sechs Seiten, ein zusätzlicher Bruch in der Bogenmitte ergibt den achtseitigen Altarfalz.

d) Leporello-/ Zickzack-Falz

Der Leporellofalz ist eine Form des Parallelfalzes, bei der zwei oder mehrere Teile des Falzbogens in wechselnden Richtungen gefalzt werden. Dadurch ergibt sich eine Zickzack-artige Falzung, weshalb diese Form auch Zickzackfalz genannt wird. Bei zwei parallelen Falzungen ergeben sich aus einem Falzbogen 3 Blatt bzw. 6 Seiten. Man spricht hier von einem Zweibruch-Leporellofalz. Ein Dreibruch-Leporellofalz ergibt 4 Blatt bzw. 8 Seiten usw.

e) Parallelmittenfalz/ V-Falz

Der Parallelmittenfalz ist eine Form des Parallelfalzes, bei dem ein Bogen immer in der Mitte in der gleichen Richtung gefalzt wird (V-Falz). Dies kann im Quer- wie im Hochformat geschehen. Zwei solche Falzungen ergeben 8 Seiten, diese Form wird auch Doppelparallelfalz genannt.

f) Kreuzfalz

Beim Kreuzfalz wird der Bogen mehrfach im rechten Winkel gefalzt. Dieses Verfahren findet bei der Herstellung von Broschüren, Zeitschriften, Büchern Anwendung, für die der Falzbogen geheftet und beschnitten wird. Die Laufrichtung des Papiers sollte mit dem letzten Falz parallel laufen

Verfahren zur Ordnung der Druckbogen in leserichtiger Reihenfolge.
Auch Buchbinden. Letzter Arbeitsgang nach Abschluss der Druckarbeiten. Er umfasst alle Schritte vom Ordnen und Zusammenfügen der Seiten bzw. Lagen eines Printproduktes bis zum Versehen mit einem Einband.
Verbindung der einzelnen Papierseiten oder der gefalzten Papierbögen zu einem Heft oder Buchblock in Faden- oder Drahtheftung. Die Heftklammer, ein U-förmig gebogenes Metallstück, meist aus verzinktem Stahl, bildet eine unlösbare Verbindung zwischen zwei oder mehreren Blättern Papier.
Bei der Klebebindung in der Buchherstellung werden die Rohbogen mit Hilfe eines Klebstoffes (Hotmelt- oder Dispersionskleber oder PUR) verbunden.
Industriell vorgefertigte, platzsparend zusammengelegte Verpackungen, die zu Schachteln aufgefaltet werden können. Die aus Faltschachtelrumpf (Zarge) mit seitlicher, parallel zur Höhe verlaufender Verbindung mit anhängenden Boden und Deckelklappen bzw. anhängendem Einsteckboden und -deckel bestehenden Schachteln werden an der Seitennaht verklebt.